Der Kater saß auf der Motorhaube und rührte sich nicht

Lukas drückte den Schlüssel, und der alte Siebener blinzelte ihn mit seinen Xenon-Lichtern an. Mitten auf der mattgrauen Haube kauerte ein schwarzer Kater und scherte sich einen feuchten Kehricht um die Alarmanlage, um die Uhrzeit und um den gesamten Tagesablauf eines Mannes, der in exakt zweiundvierzig Minuten den wichtigsten Pitch seiner Karriere halten musste. Das Tier hatte die Vorderpfoten unter den Körper gezogen und die Augen zu schmalen Schlitzen geschlossen. Es sah nicht aus wie ein Streuner. Es sah aus wie der Besitzer dieses Parkdecks.

Lukas klopfte mit der flachen Hand gegen die Betonsäule. Keine Reaktion. Er schnalzte mit der Zunge, erst leise, dann schärfer. Der Kater gähnte. Einfach so, mit einer Selbstverständlichkeit, die Lukas den Atem stocken ließ. Das schwarze Fell auf dem silbernen Lack wirkte absurd, wie ein Tintenfleck auf einem unterschriftsreifen Vertrag.

„Herr Winter, alles in Ordnung?“

Frau Becker, die Hausmeisterin, war mit ihrem Putzwagen um die Ecke gebogen. Sie trug eine blaue Schürze, und in ihrer Hand baumelte ein Staubwedel, der aussah, als hätte er schon die Wiedervereinigung miterlebt. Sie blieb stehen und musterte die Szene mit einem Gesichtsausdruck, der irgendwo zwischen Pflichtbewusstsein und leiser Belustigung lag.

„Der ist jeden Morgen hier“, sagte sie und stützte sich auf den Stiel ihres Wischers. „Punkt halb acht. Legt sich auf den BMW und wartet. Gestern hab ich ihn mit dem Wasserschlauch verjagt, aber zehn Minuten später war er wieder da. Als ob ihm die Karre gehören würde.“ Sie zuckte mit den Schultern. „Nur Ihr Auto. Die ganzen Neuwagen von den Kollegen lässt er links liegen. Der mag wohl was Solides, was schon ein bisschen gelebt hat.“

Lukas hob die Aktentasche vom Boden auf. Schweres, cognacfarbenes Leder, Bauhaus-Archiv, ein Geschenk an sich selbst zum letzten großen Projektabschluss. Darin: ein ausgedrucktes Exposé für die Umgestaltung der HafenCity, drei Renderings auf Hochglanzpapier und ein USB-Stick mit der finalen Präsentation. Der Auftrag war seine Chance, endlich aus dem ewigen Trott der Mietshaus-Sanierungen auszubrechen und seinen Namen in die erste Liga der Hamburger Architekten zu katapultieren. Das Meeting war auf zehn Uhr angesetzt, und der Bauherr, ein alter Investor aus Bremen, war für seine katzenhafte Abneigung gegen Zuspätkommer bekannt.

Er trat vorsichtig näher. Der Kater hob den Kopf und fixierte ihn mit einem einzigen, bernsteinfarbenen Auge. Das andere Auge war milchig weiß, blind, ein alter Kampf oder eine Krankheit. Er wich nicht zurück. Er fauchte nicht. Er saß einfach da, mit einer stillen Würde, die man sonst nur von sehr alten Menschen oder sehr teuren Designerstühlen kannte.

Lukas streckte zögernd die Hand aus. Das Fell war rau und warm von der Resthitze des Motors, den er gestern Abend erst gegen Mitternacht in die Tiefgarage von St. Pauli gesteuert hatte. Der Kater ließ die Berührung geschehen und begann zu schnurren, ein tiefes, rasselndes Geräusch, wie ein defekter Anlasser, der dennoch treu seinen Dienst tut.

„Der hat ein Halsband“, murmelte Frau Becker hinter ihm. „Leder, ganz dünn. Kaum zu sehen unter dem Fell. Hab’s erst beim dritten Mal bemerkt, als er sich von mir hat kraulen lassen. Da hängt was dran, so eine kleine Plakette.“

Lukas‘ Finger ertasteten das dünne Band. Blank gescheuert von Jahren und Witterung. Dahinter: ein kleines, kaltes Medaillon, eingefasst in angelaufenem Silber. Er drehte es um, hielt es ins fahle Neonlicht der Tiefgarage. Die Gravur war tief und klar, die Buchstaben gestochen scharf.

Blankenese. Krähenweg 12.

Er las die Worte dreimal. Sie veränderten sich nicht. Sein Magen zog sich zu einem harten, engen Knoten zusammen. Das war nicht irgendeine Adresse. Das war das Haus, in dem er aufgewachsen war. Das Haus mit dem verwilderten Garten, dem schiefen Gartenzaun und der Werkstatt im Keller, in der sein Vater jede noch so hoffnungslos verbeulte Stoßstange wieder gerade hämmerte. Der Geruch von Schmieröl und kaltem Kaffee schoss ihm mit einer solchen Wucht in die Nase, dass er einen Schritt zurücktaumelte.

Fünf Jahre. Fünf Jahre und drei Monate, um genau zu sein, aber die zählte er nicht mit, weil Zahlen etwas Endgültiges hatten, das er nicht bereit war, sich einzugestehen. Sie hatten gestritten, kurz nach der Beerdigung seiner Mutter. Es war nicht um Geld gegangen, oder um Erbe. Es war um Lebensentwürfe gegangen. Sein Vater, Friedrich, ein Kfz-Meister der alten Schule, der mit siebzehn seine erste Karosserie geschweißt hatte, verstand nicht, warum sein einziger Sohn „Luftschlösser“ zeichnen musste, anstatt einen ehrlichen Beruf zu lernen. „Was willst du denn bauen?“, hatte er mit seiner rauen, vom Kettenrauchen zernarbten Stimme gebrüllt. „Türme aus Glas, die beim ersten Windstoß umfallen? Hast du eigentlich Benzin im Blut oder nur dieses neumodische Leichtbier?“ Und Lukas, damals frisch diplomiert und voller Verachtung für das Bleigewicht der Vergangenheit, hatte die Tür hinter sich zugeknallt, dass der alte Ölkännchen-Kalender von der Wand fiel.

Er hatte seitdem nicht zurückgeblickt. Sein Leben war ein klarer Bauplan: Praktikum, erste Projekte, eigenes Büro, dieser eine große Wurf, der ihm endlich recht geben würde. Er hatte dem Vater die Adresse seiner neuen Wohnung in der HafenCity nie gegeben. Er hatte keine Fotos geschickt. Er hatte die Anrufe ignoriert, und irgendwann, vor etwa zwei Jahren, hatten sie aufgehört.

Der Kater vor ihm blinzelte mit seinem einzigen gesunden Auge. Ein Bote aus einer Welt, die aus Beton und Blech und unbewältigten Abendbrottischen bestand.

„Frau Becker?“, hörte er seine eigene Stimme, brüchig und wie aus großer Ferne. „Das Meeting um zehn… sagen Sie bitte ab. Ich muss weg. Dringend.“ Er reichte ihr die Aktentasche. „Nehmen Sie die. Die sollen meine Pläne haben. Ohne mich. Ich bin nicht… ich kann heute nicht.“ Die Worte fühlten sich an wie rostige Nägel in seinem Mund. Er, Lukas Winter, sagte einen Pitch ab. Freiwillig. Es war, als würde man die Gesetze der Schwerkraft außer Kraft setzen.

Er hob den Kater, der sich ohne Widerstand in seine Arme fallen ließ, als hätte er jahrelang auf diese spezielle Umarmung gewartet. Das Tier war erstaunlich leicht für seine Größe. Lukas legte ihn auf den Beifahrersitz, wo er sich sofort zu einer schwarzen Kugel zusammenrollte und weiterschnurrte.

Die Fahrt nach Blankenese war ein einziges Déjà-vu. Er fuhr die Elbchaussee entlang, vorbei an den weißen Villen, deren verschnörkelte Fassaden er als Kind für Märchenschlösser gehalten hatte, bevor seine Mutter ihm die Wahrheit über die Banken dahinter erzählte. Er bog in die engen, kopfsteingepflasterten Gassen des Treppenviertels ein. Hier roch es nach Salz, nach nassem Laub und nach der unverwechselbaren Melancholie eines frühen Hamburger Vormittags.

Krähenweg 12. Das Haus stand noch genauso da, wie er es verlassen hatte: eine schmale, etwas in die Jahre gekommene Doppelhaushälfte mit apfelgrüner Fassade, die an den Rändern abblätterte. Der Briefkasten quoll über mit Reklame. Der Türklopfer, ein polierter Messing-Delfin, den seine Mutter aus einem Dänemark-Urlaub mitgebracht hatte, hing schief. Lukas stellte den Motor ab. Im Radio verhallte die Nachrichtenmelodie. Die Stille, die eintrat, war so absolut, dass er das Blut in seinen Ohren rauschen hörte.

Der Kater sprang von selbst auf den Schoß des Fahrers, stieß mit dem Kopf gegen Lukas‘ Hand und miaute fordernd. „Ja, ja“, murmelte Lukas, seine trockene Kehle befeuchtend. „Ich geh ja schon.“ Er nahm das Tier auf den Arm. Ohne Aktentasche. Ohne Visitenkarten. Nur mit einem blinden, schwarzen Kater, den er nicht kannte und der ihn trotzdem kannte.

Die Treppe zum Haus knarrte auf der vierten Stufe. Lukas wusste es noch. Er wusste alle Geräusche dieses Hauses, jedes verräterische Quietschen, das ihn als Jugendlichen beim heimlichen Weggehen verraten hatte. Er drückte die Klingel. Ein schrilles Surren, tief in den Eingeweiden des Hauses. Er wartete. Nichts. Dann, ganz langsam, ein schlurfendes Geräusch auf Linoleum. Eine Pause. Ein Räuspern. Die Tür öffnete sich einen Spalt.

Friedrich Winter, ein massiger, gebeugter Mann in einem grauen Pullover mit einem kleinen Loch am Hals, stand im Türrahmen. Sein Gesicht war zerfurchter, die Hände fleckiger, das Haar weiß und dünn. Aber die Augen, diese hartnäckigen, stahlblauen Augen, waren unverändert. Der alte Mann sah ihn an, dann den Kater auf seinem Arm, dann wieder den Sohn. Ein langer, stummer Moment.

„Felix“, sagte der Vater. Keine Frage. Ein Statement. Er streckte den Arm aus, und der Kater sprang geschmeidig hinüber, rollte sich auf dem vertrauten Pullover ein und begann, mit dem Kopf gegen das Kinn seines Herrchens zu stoßen. Der alte Mann drückte sein Gesicht ins schwarze Fell und atmete tief ein. „Da bist du ja, du blöder Stinker.“ Die liebevollen Worte klangen brüchig, fast geschluchzt. Dann hob er den Blick wieder, und seine Miene verhärtete sich in der alten, vertrauten Defensive.

„Was willst du?“, fragte er, die Augenbrauen zusammengezogen. Kein „Hallo“. Kein „Komm rein“. Nur diese zwei Worte, schwer wie ein Amboss.

Lukas war auf alles vorbereitet, nur nicht auf diese Frage. Der ganze vorbereitete Sermon über Zufälle und Adressen auf Katzenhalsbändern löste sich in Luft auf. „Ich… ich habe ihn gefunden“, stammelte er und deutete hilflos auf den Kater. „In St. Pauli. Auf meinem Auto. Tiefgarage. Jeden Tag, hat die Hausmeisterin gesagt.“ Er rieb sich mit der Hand über den Nacken. „Er hat mich hergebracht. Ohne ihn wäre ich nicht…“

Er brach ab. Sah auf seine leeren Hände. Der Vater folgte seinem Blick. Um seinen Mund zuckte es, ein flüchtiger, fast sarkastischer Schatten von einem Lächeln. „Hat mich der alte Felix also nach Hause gefahren. Nicht dich. Dich hat er hergebracht. Ich hab mir schon gedacht, dass er irgendwas vorhat, wenn er jeden Morgen abhaut. Ist ein kluges Tier. Das einzige in diesem Haushalt, das noch weiß, wo Norden ist.“ Er drehte sich um und ging in den Flur zurück, ließ die Tür offen stehen. Eine wortlose Erlaubnis.

Lukas betrat das Haus. In der Küche war nichts verändert. Das karierte Wachstuch auf dem Tisch, der kleine tragbare Fernseher auf der Fensterbank, die Kaffeemaschine mit dem angelaufenen Thermobecher. Eine halbleere Tasse stand neben einem Berg von Schrauben und einem ausgebauten Vergaser. Die gesamte Arbeitsplatte war ein Schlachtfeld aus kleinen Motorteilen, Lappen und Dosen mit rostlösendem Öl.

Das war es, was er an diesem Haus immer gehasst hatte. Das Fett unter den Fingernägeln. Die Gerüche. Die Unordnung. Seine Welt, die Welt der Architektur, war perfekte Geometrie, leere, weiße Flächen, digitale Modelle. Hier war alles organisch, chaotisch, ein lebendiger Organismus aus Metall und Benzin.

Friedrich setzte sich wieder an den Tisch und nahm einen kleinen Kolben in die Hand. Er polierte ihn mit einem Lappen, ohne Lukas anzusehen. Der Kater Felix sprang auf den Stuhl neben ihm und rollte sich zusammen, das eine gesunde Auge wachsam auf den Besucher gerichtet. Er war der Schiedsrichter.

„Is‘ vor drei Monaten stehen geblieben, der Wagen von der alten Dame Petersen von nebenan“, brummte Friedrich in die Stille hinein, als gäbe es keine fünfjährige Funkstille zu überbrücken. „Ein Unimog, Baujahr '83. Gut in Schuss, aber der Verteiler war komplett hinüber. Ersatzteile gibt's natürlich keine mehr, außer du hast drei Monate Zeit und frickelst es selbst hin.“ Er hielt den Kolben gegen das Licht. „Ich hab ihr gesagt, ich krieg das hin. Und jetzt krieg ich's hin. Braucht halt seine Zeit.“ Er hustete, ein tiefes, schmerzhaftes Bellen. „Deine Mutter hätte gesagt, ich soll den alten Kahn zum Schrotthändler fahren und der Witwe was Gescheites kaufen. Aber deine Mutter ist ja nicht mehr da, was?“

Lukas schluckte. Ja, dachte er. Sie ist nicht mehr da. Und ich auch nicht. Nicht für ihn.

Er zog einen zweiten Stuhl heran, dessen Polster unter dem Kunstlederbezug müde seufzte. Er setzte sich an den Tisch, direkt gegenüber seinem Vater. Nahm einen kleinen Schraubenzieher und begann, gedankenverloren damit auf dem Tisch herumzuspielen. „Du hättest anrufen können“, sagte er schließlich, leise. „Du wusstest, wo mein Büro ist. Meine Nummer auf der Website…“

Der Alte schnaubte und legte den Kolben mit einem lauten ‚Klack‘ auf die Tischplatte. „Ich hab nicht angerufen, weil ich gedacht hab, du brauchst deine Ruhe. Deine wichtigen Sachen. Deine Türme aus Glas.“ Die letzte Bemerkung war ein Giftpfeil, aber er traf ins Leere. Die Wut war verbraucht, das Gift verdünnt durch Jahre der Einsamkeit. „Und dann, eines Tages, steh ich hier in der Küche, und auf einmal sitzt dieser schwarze Teufel vor der Tür, als ob er hier wohnen würde. Halb verhungert, das Auge vereitert. Deine Mutter hat immer Katzen geliebt. Weißt du noch, Mimi? Die rote?“

Lukas erinnerte sich. Eine kleine Kätzin, die immer auf dem warmen Motorblock seines Mopeds schlief.

„Ich hab ihn wieder aufgepäppelt“, fuhr der Vater fort und kraulte Felix hinter dem Ohr. „Und jeden Morgen, wenn die Sonne aufgeht, kratzt er an der Tür und will raus. Und ich hab ihn gelassen, weil wer bin ich, dass ich ein Lebewesen einsperre, das seinen eigenen Weg sucht? Jeden Morgen.“ Er hielt inne und sah Lukas direkt in die Augen. „Jeden Morgen in den letzten drei Monaten hat er mich verlassen. Und ich wusste nicht, wohin er geht. Bis jetzt.“ Seine Stimme zitterte, ganz leicht. „Er hat gesucht, was ich verloren hatte. Er hat dich gefunden, weil ich… weil ich nicht mehr wusste, wie man das anstellt. Er ist zu deinem Auto gegangen, weil dein Auto riecht wie… wie du. Wie dieser verdammte Innenraumreiniger, den du schon als Schüler gekauft hast. Wie ich.“

Die Worte hingen schwer in der mit Öldunst geschwängerten Luft. Lukas spürte, wie die perfekte, sterile, rechteckige Struktur seines Lebensplans an den Rändern einzureißen begann. Der Pitch, der Auftrag, die Karriere – alles verblasste vor dem Bild eines alten, blinden Katers, der monatelang durch Hamburg gestreift war, um einen verlorenen Sohn ausfindig zu machen, der selbst nicht den Mut fand, nach Hause zu finden.

Er stand auf, umrundete den Tisch, seine Schritte schwer auf dem knarrenden Linoleum. Der alte Friedrich sah zu ihm auf, die Abwehrhaltung endgültig verschwunden, nur noch Müdigkeit in den blauen Augen. Lukas legte seine Hand auf die fleckige, raue Hand seines Vaters, die noch immer nach Benzin und altem Fett roch.

„Ich hab keinen Turm aus Glas gebaut, Papa“, sagte er, und seine Stimme war heiser. „Ich renoviere alte Mietwohnungen. Aber ich hätte den Auftrag heute kriegen können. Für was ganz Großes. Am Hafen. Es war mir so wichtig. Heute Morgen noch war es das Wichtigste der Welt. Ich hab alles hingeschmissen, um herzukommen. Einfach so. Einfach so, weil da dieser Kater auf meiner Motorhaube saß und mich nicht mehr losgelassen hat. Erinnerst du dich? Du hast immer gesagt, wenn ein Problem auf deiner Haube liegt, musst du anhalten und es reparieren, sonst fährt der Motor nicht rund. Ich musste anhalten, Papa. Endlich anhalten.“

Er griff in seine Hosentasche und holte den kleinen USB-Stick mit der Präsentation hervor. Ein gläserner Turm, der in der Sonne glitzerte, ein Symbol seiner Eitelkeit. Er legte ihn neben den ausgebauten Vergaser, mitten auf das speckige Wachstuch. Dann nahm er den Lappen und die kleine Dose mit Schmieröl, die sein Vater bereitgelegt hatte.

„Und jetzt zeig mir mal“, sagte Lukas Winter zu seinem Vater, während der alte Unimog der Witwe Petersen draußen vor dem Fenster in der Morgensonne trocknete, „wie man so einen Verteiler wieder hinkriegt. Ich habe heute frei. Den ganzen Tag.“

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Sixty & Me
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