Die junge Catherine tat etwas, woran sich alle Dorfbewohner noch heute erinnern

Heute verstarb eine Person, die im ganzen Dorf für ihre Menschlichkeit und ihr aufrichtiges Herz geachtet wurde, Großmutter Catherine. Ich kehrte nach Hause zurück und war erstaunt darüber, was diese unglaubliche Frau in der fernen Vergangenheit getan hatte. Vierundvierzig Jahre … kri3g … Hungersn0t. Die Menschen wurden nicht nur vom Hung3r, sondern auch vom Tod niedergemetzelt.

Katharina, noch ein junges Mädchen von achtzehn Jahren, war gerade auf dem Rückweg von der Arbeit. Sie hatte ihr Haus fast erreicht, als sie in der Scheune ein Baby schreien hörte. Zuerst beachtete sie es nicht, denn sie hatte gedacht, dass sie alles hören kann, wenn sie hungrig ist. Draußen war es kalter Herbst, Nebel und Nieselregen.

– Sie nickte und ging ins Haus, um Eimer mit Wasser zu holen. Ich ging zum Brunnen und war wieder in der Nähe der Scheune, aber das Weinen hörte nicht auf. Nein, das war es nicht.

Sie ging in den Schuppen und fiel fast um, da lag ein kleines Baby, eingewickelt in ein weißes Laken. Sie konnte es nicht glauben, es war jemand, der auf ihrem Hof entbunden hatte.

Catherine nahm das Baby sofort auf den Arm, heizte den Herd an und überlegte, was sie ihm zu essen geben könnte. Ihre Nachbarn hatten eine Kuh, aber es war unwahrscheinlich, dass sie ihr Milch geben konnten, denn sie hatten selbst kleine Kinder, und in diesen Zeiten waren sie nicht damit einverstanden. Ekaterina erinnerte sich, dass sie bei der Arbeit gerade Milchkarten bekommen hatten.

Was die Frau auf keinen Fall in Betracht zog, war, das Mädchen in ein Waisenhaus zu geben. Sie meldete das Kind auf ihren Namen an, gab ihm ihren Nachnamen und zog es wie ihr eigenes Kind auf.

Nur Gott weiß, wie schwer es war, den Krieg mit einem kleinen Kind zu überleben. Sie dachte jedoch nicht einen Moment daran, den Namen ihrer Tochter, Sara, aufzugeben.

Der Krieg war vorbei, und es waren etwas bessere Zeiten angebrochen. Catherine lernte einen Mann kennen, der sie und ihre Tochter bei sich aufnahm. Seine Frau war gestorben und er hatte keine eigenen Kinder. Im Laufe der Jahre wurden drei weitere Kinder in ihre Ehe hineingeboren. Aber sie liebten sich alle gleichermaßen. Katharina erzählte nie jemandem die Geschichte von Olgas Erscheinen. Erst kurz vor ihrem Tod erzählte sie ihrer Tochter und den anderen Kindern die ganze Wahrheit.

Und niemand weiß, was passiert wäre, wenn sie nicht so gleichgültig gewesen wäre. Oder wie ihr Leben verlaufen wäre. Schließlich hat alles, was das Schicksal uns schenkt, einen Grund. Alle Ereignisse und Menschen in unserem Leben sind nicht zufällig.

Diese Geschichte zeigt, dass es in den Kriegsjahren nicht nur an der Front, sondern auch unter den einfachen Menschen Helden gab.

Rate article
Sixty & Me
Die junge Catherine tat etwas, woran sich alle Dorfbewohner noch heute erinnern