Als er in der Bank ankam, hatte er die Akte nicht in der Hand. Der Mann stand da wie ein Wahnsinniger. Es war seine letzte Hoffnung, seine Mutter zu heilen.

Paul eilte ins Krankenhaus. Gestern sagte der Arzt, dass eine große Summe Geld gezahlt werden müsse, damit Mama operiert werden könne. Vor allem muss die Frage der Finanzierung in einer Woche geklärt sein. Sonst wird es zu spät sein. Der Betrag ist für ihn zu hoch. Aber er versprach, dass er das Geld auftreiben würde. Bei der Bank bittet er um einen Kredit; seine Arbeitskollegen, die von dem Unglück seiner Mutter gehört haben, geben einen Zuschuss. Darin befand sich auch Geld, das seine Kollegen gesammelt und mit ihrem Gehalt verrechnet hatten. Genau die Hälfte des Betrages, der Rest des Geldes sollte als Kredit vergeben werden. Als er zur Bank ging, hatte er die Mappe nicht in der Hand.

Der Mann stand da wie ein Wahnsinniger. Es war seine letzte Hoffnung, seine Mutter zu heilen, er drehte sich um und ging mit gesenktem Kopf davon. Wohin soll er gehen, wie soll er sagen, dass es nichts zu bezahlen gibt? Er ging lange Zeit, ohne auf die Uhr zu schauen. Drei Stunden später läutete das Telefon. Eine Männerstimme am Hörer sagte, dass sie eine Akte mit Dokumenten gefunden hätten und die Telefonnummer darauf stünde. Es wurde ein Termin vereinbart. Peter fragte nicht einmal, ob es noch Geld gab. Wenn kein Geld da war, würde er wenigstens einen Kredit aufnehmen und sich dann wieder etwas einfallen lassen.

Die Mappe wurde von einem Mädchen gefunden, das zum ersten Mal vom Land in die Stadt kam. Da sie kein Telefon besaß, bat sie einen Passanten, die Nummer anzurufen, und alles in der Mappe war an seinem Platz, auch das Geld. Paul bedankte sich bei dem Mädchen und erklärte ihr, wofür das Geld bestimmt war. Er lud das Mädchen ein, falls sie niemanden in der Stadt kennen würde, sie in der Wohnung ihrer Mutter wohnen zu lassen, bis diese sich erholt hätte. Dann würde sie sich etwas einfallen lassen. Paul war Anna sehr dankbar, dass sie ihm das Geld zurückgab, das er verloren hatte.

Er hatte keine Hoffnung, das Geld zurückzubekommen. Aber es gibt immer noch ehrliche Menschen, die eine große Summe finden und davon ausgehen, dass jemand sie dringender braucht.

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Sixty & Me
Als er in der Bank ankam, hatte er die Akte nicht in der Hand. Der Mann stand da wie ein Wahnsinniger. Es war seine letzte Hoffnung, seine Mutter zu heilen.