Ein kleines Schulmädchen ging die Straße entlang und weinte bitterlich. Niemand schenkte ihr Aufmerksamkeit, aber ich ging auf sie zu

Eines Tages lief ich vom Mittagessen zur Arbeit. Ich war sehr schnell unterwegs, weil ich spät dran war. Aber dann sah ich ein Bild, das mich innehalten ließ. Da war ein kleines Mädchen, etwa zehn Jahre alt, das die Straße hinunterging und bitterlich weinte. Ihr Kopf war gesenkt, und ihre Aktentasche wippte auf ihrem Rücken, weil sie schluchzte. Die Leute gingen vorbei und schenkten dem einsamen, bitterlich weinenden Kind keine Beachtung.

Warum weinst du, Mädchen? Weißt du, der Unterricht war früher zu Ende, zwei Stunden sind ausgefallen. Meine Familie hat nichts davon gewusst, also bin ich allein nach Hause gegangen. Mama ist bei der Arbeit und Oma ist nicht zu Hause, die Wohnungstür ist verschlossen. Ich weiß nicht, was ich tun soll. Es ist kein Geld auf dem Konto, um jemanden anzurufen Heul doch nicht herum.

Diktiere die Nummer deiner Mutter, ich rufe sie in ein paar Minuten an. Die Mutter sagte ihrer Tochter, sie solle draußen bleiben und auf ihre Großmutter warten, die bald aus dem Laden zurück sein sollte. Ich beschloss, ebenfalls auf meine Großmutter zu warten, um meine Seele zu beruhigen. Wenn das nächste Mal eine solche Situation eintritt, gibt es keinen Grund zu weinen. Du musst nur gut nachdenken. Wenn niemand zu Hause ist, gehst du nach draußen und fragst jemanden nach einem Mobiltelefon. Rufen Sie Ihre Großmutter an. Oder klopfen Sie bei den Nachbarn in verschiedenen Stockwerken. Sie werden dir helfen. Als ich dies dem Mädchen erzählte, kam eine Großmutter an den Eingang.

Sie dankte mir für meine Hilfe, nahm ihre Enkelin, die lächelte, und ging. Ich rannte zur Arbeit, weil ich spät dran war. Seien wir freundlicher!

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Sixty & Me
Ein kleines Schulmädchen ging die Straße entlang und weinte bitterlich. Niemand schenkte ihr Aufmerksamkeit, aber ich ging auf sie zu